Ich mag den Begriff Kampfhunde nicht
Ich liebe Hunde über alles und mir ist es auch völlig egal, zu welcher Rasse sie gehören. Meine Freundin sieht das ja etwas anders, denn sie hat höllische Angst wenn es um Kampfhunde geht, doch das ist aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Ich mag diesen Begriff nämlich überhaupt nicht, denn ich bin der festen Überzeugung, dass allein die Tierhalter dafür zuständig sind, wie die Tiere im Einzelnen erzogen werden. Schließlich könnte ein Pudel oder ein Schäferhund auch aggressiv sein und zubeißen. Ich selbst habe einen American Stafford Terrier und ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass meine Bella zu den liebsten Vierbeinern gehört, die man sich nur vorstellen kann. Sie ist seit 5 Jahren meine treue, tierische Partnerin und ich würde Bella gegen keinen anderen Hund auf der Welt tauschen wollen. Ich hasse es, wenn man die Straßenseite wechselt, nur weil ich mit ihr Gassi gehe, zumal ich ihr ja sowieso einen Maulkorb umlegen muss. Das ist aber nur ein Punkt von vielen, denn ich kann und will es einfach nicht verstehen, dass solche Unterschiede gemacht werden, nur weil man eine bestimmte Hunderasse mag. Als ich davon erfuhr, dass seit dem 1. Juli 2011 eine Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hatte ich echt Probleme eine Versicherung zu finden, bei der ich meine Bella in dieser Hinsicht versichern konnte. Es gibt tatsächlich einige Versicherungsgesellschaften, bei denen sogenannte Kampfhunde nicht versichert werden. Wie bereits erwähnt, kann ich es nicht verstehen dass man gewisse Hunderassen anders behandelt, bzw. einstuft, nur weil manche der Ansicht sind das es sich hierbei um aggressive Hundearten handelt. Meine Bella ist der lebende Beweis dafür, das „Kampfhunde“ nicht bösartig sind und genau aus diesem Grund kann ich diese Verallgemeinerung nicht leiden.