Blogschreiber's Blog

Wed Oct 21

Erntehelfer

Um nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen, verdinge ich mich gerne mal als Erntehelfer.
Beim Spargelstechen im Frühjahr, der Erdbeerente und Kartoffeln einbringen im Sommer sowie Äpfeln pflücken im Herbst bin ich immer gern dabei. Die körperliche Arbeit an der frischen Luft ist ein guter Ausgleich zu meinem sonst hauptsächlich im Sitzen stattfindenden Haupterwerb. Ich bekomme auf diese Weise zwischendurch auch einfach mal den Kopf frei.  Plötzlich fallen mir einfach so Lösungen für Probleme ein, über denen ich schon ewig gebrütet habe.

Erdbeeren und Äpfel sind darüber hinaus meine Lieblingsfrüchte. Bei der Arbeit als Erntehelfer fällt da auch genug für den privaten Genuss ab. Beide Früchte werden  unglaublich vielseitig verarbeitet. Aus frischen Erdbeeren bereiteter Kuchen mit ordentlich Schlagsahne obendrauf oder Apfelkuchen mit Streuseln, da gibt es bei mir kein Halten mehr, wenn so was auf den Tisch kommt. Auch den Fruchtsaft trinke ich sehr gern, wobei ich Direktsaft dem den aus Saftkonzentrat hergestellten eindeutig vorziehe. Im Gegensatz zu Erdbeeren lassen sich Äpfel gut einlagern, so dass ich für eventuelle Apfelmus- oder Apfelkompottgelüste immer einen Vorrat im Keller habe. Selbst zubereitet schmeckt so ein Dessert doch viel besser.

Außerdem koche ich gerne Marmelade aus beiden Fruchtsorten und trinke auch gern den daraus bereiteten Wein oder Schnaps. Allerdings ist Saftkonzentrat als Grundlage dafür nicht geeignet. Früher haben wir bei meiner Oma die geernteten Früchte, die nicht für Marmelade, Kompott oder zum Frischverzehr bestimmt waren, in die Mosterei gebracht und konnten dafür gleich Direktsaft mitnehmen. Das sparte doch einiges an Arbeit.
Entscheidend für den Geschmack ist eben der Fruchtanteil und das möglichst wenig Verarbeitungsstufen eingesetzt werden.